Beispiel Heft 4, S. 5

Schablone (liegt den Heften bei)

Lernziel: Übertragen von bereits gelernten Subtraktionen auf den Zahlenraum von 11 bis 20

Die Schablone (unteres Bild) wird so auf das Übungsblatt gelegt, dass nur die beiden grünen Felder zu sehen sind.

Das Kind deckt das rechte Fenster der Schablone mit seiner rechten Hand ab.

Die Schablone wird nach unten geschoben, bis die erste Aufgabe sichtbar ist.

Das Kind löst die Aufgabe. Danach nimmt es die Hand von der Schablone und prüft, ob es richtig gerechnet hat.

Das Kind deckt das Ergebnisfeld wieder mit der Hand ab, schiebt die Schablone eine Zeile weiter nach unten und löst die nächste Aufgabe.

Umgehen mit Unsicherheit oder Fehlern:

Wenn sich das Kind bei einer Aufgabe nicht sicher ist oder falsch rechnet, schaut es sich Aufgabe und Ergebnis an. Es nimmt sich Zeit, um das Ergebnis zu speichern. Dann wird die Schablone eine Reihe nach oben geschoben und die vorausgehende Aufgabe gelöst. Anschließend wiederholt sich die Aufgabe, die unsicher oder falsch war. Ziel ist es, da wo Fehler auftreten, das richtige Ergebnis intensiv zu speichern.

Wie oft jede Seite wiederholen:

Jede Seite wird so oft wiederholt, bis die Aufgaben mühelos und möglichst fehlerfrei gelöst werden. Für eine dauerhafte Speicherung ist es wichtig, eine Seite auch an den folgenden Tagen immer wieder zu wiederholen. So lange, bis sie ganz sicher und fehlerfrei gelingt.

Siehe auch Video zu Heft 1 unter 1.4.

Beispiel Heft 4, S. 39

Ziel: Verstehen des Zehnerübergangs im Zahlenraum

Das Kind liest die erste Aufgabe ( 11 -1 = ).

Besprechen Sie sinngemäß: „Jetzt suchen wir hier im Zahlenfeld die 11“ (auf die Zahl 11 zeigen). „Auf dem Kärtchen steht 11 – 1. Ich muss also ein Kästchen zurückgehen. Bei welcher Zahl sind wir dann?“

Die Aufgabe »11 – 2 =« wird in gleicher Weise erklärt.

Tipp: Lassen Sie das Kind die Aufgaben zunächst mündlich machen. Dadurch kann jede Aufgabe öfters wiederholt werden.

Beispiel Heft 4, S. 40

Ziel: Additionsergebnisse mit Zehnerübergang speichern.

Anleitung siehe unter 4.1

Beispiel Heft 4, S. 67

Ziel: Flexibilisiertes Anwenden gelernter Grundkompetenzen von Addition und Subtraktion

In jedem Feld der Zahlenmauer steht jeweils die Summe aus den beiden darunter liegenden Feldern. Nehmen wir als Beispiel die erste Aufgabe der ersten Reihe:

  • Die » 4 « in der mittleren Reihe ist die Summe der Zahlen unter ihr (3 + 1 = 4).
  • Die »3 « in der mittleren Reihe ist die Summe der Zahlen unter ihr (1 + 2 = 3).
  • Die »7« im obersten Feld ist die Summe der Zahlen » 4 « und »3 « unter ihr (4 + 3 = 7).

Beispiel Heft 4, S. 70

Ziel: Flexibilisiertes Anwenden gelernter Grundkompetenzen von Addition und Subtraktion

Anhand der ersten Zahlen einer Zahlenreihe soll die Regel erkannt werden, nach der die Reihe gebildet wird.
Die Regel wird aufgeschrieben, z. B. „Immer + 2 “. Dann wird die Zahlenreihe entsprechend der gefundenen Regel
fortgesetzt.

Für Kinder, die sich mit dieser Aufgabe schwer tun, empfehlen wir, jede Reihe mehrmals zu wiederholen. Hierzu werden die bereits geschriebenen Zahlen mit einem Blatt Papier abgedeckt. Die jeweils nächste Zahl wird aufgrund der Regel hergeleitet. Dann wird das Abdeckpapier nach rechts geschrieben und die Lösung überprüft.

Diese Aufgaben sind bereits eine Vorbereitung auf die Multiplikation.

Heft 4, S. 73

Ziel: Flexibilisiertes Anwenden gelernter Grundkompetenzen von Addition und Subtraktion

Die Symbole sollen so durch Zahlen ersetzt werden, dass alle Aufgaben richtig sind. Jedes der Symbole steht für eine andere Zahl.

Hilfestellung: Keines dieser Zahlensymbolrätsel muss durch Ausprobieren gelöst werden. Alle Lösungen können durch Nachdenken gefunden werden.

Tipps:

Zahlenrätsel 1 bis 3: Hier gibt es immer eine Rechenaufgabe, in der ein Symbol doppelt vorkommt (z. B. 2 Äpfel)). Mit dieser Rechenaufgabe wird begonnen.
Zahlenrätsel 4: Hier gibt es immer zwei Rechenaufgaben, in denen jeweils die gleichen Symbole vorkommen, jedoch einmal mit „plus“ und einmal mit „minus“. Es empfiehlt sich, mit diesen Rechenaufgaben zu beginnen.

Beispiel Heft 4, S. 78

Lernziele: Flexibilisiertes Anwenden gelernter Grundkompetenzen von Addition und Subtraktion / Üben von Lösungsstrategien für mathematische Denkaufgaben

Die leeren Felder jedes Zauberquadrates sollen so mit aufeinanderfolgenden Zahlen gefüllt werden, dass jede Zahl nur einmal vorkommt.

Die Summe der Zahlen in jeder Zeile, Spalte und Diagonalen soll gleich sein und ist jeweils über dem Zauberquadrat angegeben.

Tipps:

Zauberquadrate 1: Immer mit einer Zeile, Spalte oder Diagonale beginnen, in der bereits zwei Zahlen stehen.

Zauberquadrate 2: Es gibt keine Zeile, Spalte oder Diagonale, in der schon zwei Zahlen stehen. Die Lösung kann über folgende Wege gefunden werden:

Weg 1: Verschiedene Zahlenkombinationen ausprobieren.

Weg 2: Erkennen, dass die Quadrate immer dieselbe Struktur aufweisen. Beispielsweise steht bei „Immer 12“ im mittleren Feld immer die „4“.

Beispiel Heft 4, S. 80

Lernziel: Die Begriffe größer und kleiner bezüglich Mengen und Zahlen verstehen

„Größer“ bedeutet eine größere Menge, „kleiner“ bedeutet eine kleinere Menge.

Nehmen wir als Beispiel die erste Aufgabe der abgebildeten Seite.

Besprechen Sie mit dem Kind zunächst, auf welcher Seite mehr Tomaten abgebildet sind. Dann zeigen Sie auf das Krokodil und erklären: „Das Krokodil macht sein Maul immerzu der Seite auf, wo mehr ist. Hier auf der Seite (Sie zeigen auf die beiden Tomaten rechts) sind mehr Tomaten. Also macht das Krokodil das Maul zu dieser Seite auf.“

Bitten Sie das Kind, die Erklärung mit eigenen Worten zu wiederholen.

Die nächsten Aufgaben werden in gleicher Weise besprochen. Gehen Sie – entsprechend der Sicherheit des Kindes – dazu über, nicht mehr selbst zu erklären.

Die Seite wird so oft wiederholt, bis das Kind bei jeder Aufgabe ohne Hilfestellung sicher beschreiben kann, auf welcher Seite mehr ist und nach welcher Seite das Maul geöffnet ist.

Beispiel Heft 4, S. 80

Lernziel: Die Verwendung der Zeichen > und < verstehen – die Zeichen einsetzen können

Diese Seite unterscheidet sich von der vorangegangenen Seite nur in einem Punkt: Das Maul wurde jeweils durch das Größer- oder Kleinerzeichen ersetzt. Da beide Seiten nebeneinander liegen, können Sie dem Kind für jede Aufgabe erklären, warum das Vergleichszeichen nach links bzw. rechts geöffnet ist.

Zum weiteren Üben können Sie die Vergleichszeichen mit einem Papierstreifen abdecken. Das Kind malt die Zeichen auf den Streifen malen (mit einem Stift oder nur symbolisch mit dem Finger).

Beispielaufgaben Heft 4, S. 83

Beispielaufgaben Heft 4, S. 85

Lernziel 3: Die Zeichen >, < und = sicher einsetzen – auch, um Ergebnisse von Rechenoperationen zu vergleichen

Besprechen Sie zu Beginn des Übens:

  • Hier stehen Zahlen statt Gegenständen.
  • Hier gibt es nicht nur die Zeichen > und <, sondern auch das schon bekannte Zeichen = (ist gleich).

Beispiel Heft 4, S. 87

Lernziele: Den Begriff „das Doppelte“ verstehen / Mengen verdoppeln

Erklären Sie sinngemäß: „Hier siehst du einen Punkt.“ Sie zeigen auf den einzelnen Punkt links. „Hier siehst du einen Punkt und noch einen Punkt.“ Sie zeigen auf die beiden Punkte rechts. „Das ist doppelt so viel. Zwei ist das Doppelte von eins.“

Ab der zweiten Aufgabe wird das Ergebnis des Verdoppelns jeweils auf die Linie unter den Punkten geschrieben.

Beispiel Heft 4, S. 88

Lernziele: Den Begriff „das Doppelte“ verstehen / Mengen verdoppeln

Das Kind malt in die Kästchen rechts das Doppelte der Punkte des entsprechenden linken Kästchens. Die Anzahl
der gemalten Punkte wird auf die Linie unter den Punkten geschrieben.

Beispiel Heft 4, S. 89

Schablone

Lernziele: Verdopplungen speichern

Die Schablone (unteres Bild) wird so auf das Übungsblatt gelegt, dass nur die beiden blauen Felder zu sehen sind.

Das Kind deckt das rechte Fenster der Schablone mit seiner rechten Hand ab.

Die Schablone wird nach unten geschoben, bis die erste Aufgabe sichtbar ist.

Das Kind löst die Aufgabe. Danach nimmt es die Hand von der Schablone und prüft, ob es richtig gerechnet hat.

Das Kind deckt das Ergebnisfeld wieder mit der Hand ab, schiebt die Schablone eine Zeile weiter nach unten und löst die nächste Aufgabe.

Das „Halbieren“ wird in entsprechenden Lernschritten geübt.

Die Aufgabenstellungen werden in den Texten im Arbeitsheft erklärt. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind langsam und genau liest. Nach jedem Satz wird das Lesen unterbrochen und das Kind wiederholt in eigenen Worten, was es verstanden hat.

Die Aufgabenstellungen werden in den Texten im Arbeitsheft erklärt.

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