Beispiel Heft 3, S. 1

Ziele: Zählen bis 20 / Erstes Kennenlernen des Zahlenraums bis 20

Zeigen Sie auf die Reihe mit den 10 blauen Punkten und sprechen Sie dazu „zehn“. Dann zeigen Sie auf den einzelnen Punkt und sprechen dazu „elf“. Bitten Sie das Kind, es Ihnen nachzumachen.

Achtung: Die 10 blauen Punkte werden nicht mehr einzeln gezählt, sondern gleich als „10“ benannt. Damit wird der Begriff des „Zehners“ vorgeübt.

Üben Sie in entsprechender Weise mit der nächsten Zahl „12“.

Wechseln Sie zwischen dem Zählen von „11“ und „12“ ab.

In entsprechender Weise werden die folgenden neuen Zahlen eingeführt und das Zählen so oft wiederholt, bis es sicher gelingt.

Beispiel Heft 3, S. 3

Ziel: Zweistellige Zahlen von links nach rechts schreiben

Die Punkte werden gezählt. Achten Sie wieder darauf, dass die 10 blauen Punkte nicht einzeln gezählt, sondern gleich als „10“ benannt werden.

Achten Sie darauf, dass das Kind beim Schreiben der Zahl immer links beginnt. Der Zehner wird also immer zuerst in das blaue Kästchen geschrieben. Danach werden die Einer in das rote Kästchen geschrieben.

Beispiel Heft 3, S. 7

Beispiel Heft 3, S. 8

Ziel: Zweistellige Zahlen von links nach rechts schreiben

Achten Sie unbedingt darauf, dass das Kind zuerst in das linke, blaue Kästchen schreibt.

Partnerarbeit: Kind 1 liest die Zahlen auf S. 7 langsam vor. Kind 2 trägt die Zahlen in die leeren Kästchen auf S. 8 ein.

Einzelsituation: Sie können direkt von der links abgebildeten S. 7 diktieren. Oder Sie diktieren beliebige zweistellige Zahlen. Das Kind schreibt die Zahlen in die Kästchen auf S. 8.

Beispiel Heft 3, S. 9

Ziel: Aufbau einer inneren Vorstellung des Zahlenraums bis 20

Die Zahlen werden – immer von links nach rechts – ergänzt. Auch hier wird auf die richtige Schreibrichtung der Zahlen geachtet.

Es empfiehlt sich, alle Aufgaben, die gerade nicht bearbeitet werden, mit einem Blatt Papier abzudecken, damit das Kind die Zahlen nicht abschreibt, sondern aus dem Gedächtnis abruft.

Tipp: Lassen Sie das Kind die Aufgaben zunächst mündlich machen. Dadurch kann jede Aufgabe öfters wiederholt werden.

Beispiel Heft 3, S. 10

Ziele: Aufbau einer inneren Vorstellung des Zahlenraums bis 20 / Üben der Begriffe „vor“ und „nach“ im Zahlenraum

Stufe 1: Das Kind hat das Zahlenfeld von 1-20 (liegt den Lernheften bei) vor sich liegen. Die Frage wird vorgelesen. Das Kind beantwortet sie, indem es auf das Zahlenfeld schaut.

Stufe 2: Das Zahlenfeld liegt nicht mehr vor dem Kind. Die Fragen werden vorgelesen, das Kind beantwortet sie aufgrund seiner inneren Vorstellung des Zahlenraus.

Wenn das Kind bereits sicher lesen kann, liest es die Fragen selbst.

Wenn diese Übung anfangs schwierig ist, beginnen Sie zunächst mit einer, zwei oder drei Fragen. Diese Fragen werden im Wechsel so oft wiederholt, bis das Antworten leichtfällt. Mit zunehmender Sicherheit werden dann allmählich weitere Fragen in das Üben einbezogen.

Beispiel Heft 3, S. 17

Schablone (liegt den Heften bei)

Ziel: Übertragen von gespeicherten Additionen auf den Zahlenraum von 11 bis 20

Die Schablone (unteres Bild) wird so auf das Übungsblatt gelegt, dass nur die beiden grünen Felder zu sehen sind.

Das Kind deckt das rechte Fenster der Schablone mit seiner rechten Hand ab.

Die Schablone wird nach unten geschoben, bis die erste Aufgabe sichtbar ist.

Das Kind löst die Aufgabe. Danach nimmt es die Hand von der Schablone und prüft, ob es richtig gerechnet hat.

Das Kind deckt das Ergebnisfeld wieder mit der Hand ab, schiebt die Schablone eine Zeile weiter nach unten und löst die nächste Aufgabe.

Umgehen mit Unsicherheit oder Fehlern:

Wenn sich das Kind bei einer Aufgabe nicht sicher ist oder falsch rechnet, schaut es sich Aufgabe und Ergebnis an. Es nimmt sich Zeit, um das Ergebnis zu speichern. Dann wird die Schablone eine Reihe nach oben geschoben und die vorausgehende Aufgabe gelöst. Anschließend wiederholt sich die Aufgabe, die unsicher oder falsch war. Ziel ist es, da wo Fehler auftreten, das richtige Ergebnis intensiv zu speichern.

Wie oft jede Seite wiederholen:

Jede Seite wird so oft wiederholt, bis die Aufgaben mühelos und möglichst fehlerfrei gelöst werden. Für eine dauerhafte Speicherung ist es wichtig, eine Seite auch an den folgenden Tagen immer wieder zu wiederholen. So lange, bis sie ganz sicher und fehlerfrei gelingt.

Siehe auch Video zu Heft 1 unter 1.4.

Heft 3, S. 53

Ziel: Verstehen des Zehnerübergangs im Zahlenraum

Das Kind liest die erste Aufgabe » 9 +1 = « .

Besprechen Sie sinngemäß: „Jetzt suchen wir hier im Zahlenfeld die 9“ (auf die Zahl 9 zeigen). „Die Rechenaufgabe heißt 9 + 1. Ich muss also ein Kästchen weitergehen. Bei welcher Zahl sind wir dann?“

Die Aufgabe » 9 + 2 = « wird in gleicher Weise erklärt. Nach der 10 wird in der nächsten Reihe des Zahlenfelds weitergezählt.

Tipp: Lassen Sie das Kind die Aufgaben zunächst mündlich machen. Dadurch kann jede Aufgabe öfters wiederholt werden.

Beispiel Heft 3, S. 54

Ziel: Additionsergebnisse mit Zehnerübergang speichern.

Anleitung siehe unter 3.3

Beispiel Heft 3, S. 89

Lernziel: Rechnen mit Euromünzen und -scheinen bis 20 €.

Die rechte Spalte mit den Ergebnissen wird mit einem Blatt Papier abgedeckt.

Das Kind rechnet die Werte der in der dargestellten Euromünzen und Euroscheine zusammen.
Das Abdeckblatt wird nach unten geschoben, bis das Ergebnis der Aufgabe sichtbar ist. Das Kind prüft, ob es richtig gerechnet hat.

Die nächsten Aufgaben werden entsprechend bearbeitet.

Beispiel Heft 3, S. 93

Lernziel: Das Eurozeichen sicher schreiben können

Das Eurozeichen wird auf den gepunkteten Linien und in die leeren Kästchen geschrieben.

Beispiel Heft 3, S. 98

Lernziel: Geometrische Formen sicher erkennen und benennen

Die Spalten „Ecken“ und „Name“ werden mit einem Blatt Papier abgedeckt.
Das Kind betrachtet die erste Form (rotes Quadrat), nennt die Anzahl der Ecken und den Namen der Form.
Das Abdeckblatt wird nach unten geschoben. Es wird geprüft, ob alles richtig war.
Entsprechend werden alle Aufgaben bearbeitet.

Die Seite sollte so oft wiederholt werden, bis das Kind bei allen Formen mühelos und sicher antwortet.

Beispiel Heft 3, S. 99

Lernziel: Geometrische Formen flexibel erkennen

Die Formen werden in den angegebenen Farben angemalt.

Kinder, die im Erkennen der Formen noch nicht sicher sind, bearbeiten ein Übungsblatt zunächst mündlich, indem sie auf die jeweiligen Formen zeigen. Dies kann mehrmals wiederholt werden. Erst wenn das Kind die Formen sicher erkennt, malt es sie im nächsten Lerndurchgang aus.

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